
Der Verein Rot-Weiße-Welle ist seit 1990 ein
offizieller VfB Fanclub.
Seit dem Jahr 2000 ist die Rot-Weiße-Welle Urbach e.V., deren Vorsitzender
Michael Werni ist, ein eingetragener Verein. Bereits mit 8 Jahren
fuhr Werni mit seinem Vater in das Stadion nach Cannstatt. Seitdem hat ihn der VfB
nie mehr losgelassen. Beim Namen stand die La-Ola-Welle Pate, die Michael zum
ersten Mal beim Stuttgarter Lokalderby des VfB gegen die Kickers erlebt
hat. Als er diese sah, gab es für ihn nur eine Entscheidung für den Namen des
Fanclubs. Derzeit hat der Fanclub fast 130 Mitglieder. Vom A-Block der Cannstatter
Kurve ist die Rot-Weiße-Welle schon 1990 auf die Haupttribüne
umgezogen, weil es wegen der großen rot-weißen VfB-Fahnen immer Ärger mit der
Polizei und dem Sicherheitsdienst gab. Zwischenzeitlich weiß der VfB, was
er an seinen Fahnenschwenkern hat. Deshalb dürfen die Urbacher am Mittelkreis
zur Begrüßung der Mannschaften die Fahnen schwenken.

Dafür gehört die Rot-Weiße-Welle zu den Privilegierten, die das Spiel gleich hinter der Bande verfolgen dürfen. Der Fanclub macht aber nicht nur im Stadion die Musik, sondern auch in Urbach. Die Remstalgemeinde ist dank der Rot-Weißen-Welle fest in VfB Hand. Die Welle ist ein fester Bestandteil des örtlichen Vereinslebens. Mit Apres-Ski-Partys, Kegelabenden, Straßenfesten und beim Weihnachtsmarkt rückt die Rot-Weiße-Welle den VfB ins rechte Bewusstsein der Öffentlichkeit.